Hilfe mein Hund ist zu dick – Wenn der Hund abnehmen muss

VonDaniela

Hilfe mein Hund ist zu dick – Wenn der Hund abnehmen muss

Mein Terrier Lennox muss abnehmen. Gerade in den letzten Wochen und Monaten hat er sich an den Resten von unseren – inzwischen verstorbenen – Feyd voll gefuttert. Dazu gab es mehr Leckereien, weil der Große es bekommen hatte und der Zwerg dann auch etwas wollte. Da kam dann einiges zusammen. Zwar geht es mit Gewicht noch, aber in seinem Alter ist es auch nicht mehr so toll, wenn man zu viel auf den Rippen hat. Wir können immer noch das Argument bringen, der hat was bulliges in seinem Cocktail der Rassen, aber dass sollte in keinem Fall als Ausrede fungieren.

Lesen Sie zu erst meine Ansicht generell und am Ende meinen persönlichen Weg mit meinem Terrier. 

Übergewicht bei Haustieren

Wir Menschen wissen eigentlich, wie schlecht es ist, wenn man zu schwer ist. Wir versuchen alles, dass wir Gewicht verlieren um gesünder zu leben. Wir wissen, dass wir das Risiko vieler Erkrankungen reduzieren können. Es ist ja nicht so, dass die Gelenke, das Herz – Kreislauf – System, Diabetes oder ähnliches nur uns Menschen vorbehalten ist.

Nein diese Erkrankungen sind bereits bei unseren Hunden vertreten. Sie werden auch immer häufiger und zum Teil immer früher diagnostiziert.

Dies senkt die Lebensqualität der Tiere. Besonders wenn sie dann auch noch Probleme beim Atmen bekommen und sich gar nicht mehr bewegen mögen.

Schlimm ist es eigentlich, dass ein normalgewichtiges Tier schon als zu dünn bezeichnet wird, weil sich der Blick in unserer Gesellschaft verlagert hat. Ein Labrador mit 45 kg Gewicht ist nicht normal, der hat wirklich ein Problem. Wenn dieser dann noch mehr wiegt, wird es schon dramatisch. Der Labbi mit 40kg ist schon um einiges zu stattlich und sollte wenigstens 4 bis 5 Kilogramm abnehmen.

Bei den kleinen Rassen ist es fast noch schlimmer. Sie wiege zum Teil das doppelte von dem, was sie eigentlich wiegen sollten.

Jeder Mensch und Tierhalter möchte ja nur das beste und so sollte man von Anfang an darauf achten, dass der Hund nicht zu viel Gewicht zulegt. Je besser sie am Optimalgewicht sind, desto besser für die Gesundheit und eine gute Gesundheit ist ein Teil für ein langes gesundes und glückliches Leben. Es gibt eben auch Teile, welche wir nicht beeinflussen können. Wie Genetik oder Erkrankungen die sich nicht durch die Fütterung beeinflussen lassen.

Was aber tun, wenn der Hund nun schon zu schwer ist? Tierärzte sind da manchmal etwas zu höflich. Bei mir wurde immer nur im Nebensatz bestätigt, dass Zwerg etwas propper ist. Besonders dann, wenn ich mich gefreut habe wie ein Schnitzel, wenn er abgenommen hatte. Allerdings weiß ich, dass ich da  nicht ganz konsequent bin, weil ich selbst ja eher ein gegenteiliges Problem habe.

Was aber tun, wenn der Hund abnehmen muss? Wo beginnt man, wenn man den Start definiert hat? Die Fütterung und die Bewegung sind das A und O.

Stoffwechsel anregen

Es ist eigentlich nichts dramatisches, wenn man den Hund gut im Auge habt. Man sieht es wenn die Hunde zu moppelig werden. Spätestens dann, wenn die Taille verschwindet.

Als erstes sollte man einmal schauen: Woran liegt es? 

War die Bewegung etwas weniger? Gerade bei den sommerlichen Temperaturen bewegt man sich etwas weniger meist fällt das Mittagsgassi ganz aus oder es wird deutlich kürzer. Hier kann man schnell Abhilfe schaffen. Das Gassi am Morgen und am späteren Abend zu verlängern reicht meist bei geringer Gewichtszunahme schon aus. Wenn man dann den Hund animieren kann etwas flotter zu gehen, bekommt man nach gut 20 Minuten schon den Puls hoch.

Der Stoffwechsel kommt in Gang und beginnt zu verbrennen. Wichtig ist hier, dass die Bewegung ruhig länger als 20 Minuten flotter sein darf. Wir selbst versuchen unseren Stubenhocker auf wenigstens 45 Minuten und gerne mehr in einer Runde zu bringen. Gern auch mit Bällchen spielen und joggen oder ähnliches. 

Wichtig ist, dass man auch einen Blick auf die Ernährung wirft. Vielleicht hier und da mal ein Stückchen einer Leckerei weniger kann da schon ausreichen.

Abnehmen ohne „Sport“

Ist der Hund schon älter oder gerade gesundheitlich angeschlagen? Sind die Gassigänge in der Zeit schon erhöht oder es ist für euch nicht machbar, diese zu verlängern oder zu verändern? Das ist nicht schlimm!

Allerdings muss dann definitiv der Ernährung entsprechend sehr genau unter die Lupe genommen werden. Wie bei uns Menschen auch, ist es wichtig, dass es ein Energiedefizit gibt. Da gibt es verschiedenen Möglichkeiten, dem Hund das Hungergefühl zu nehmen, aber dennoch in der Energiedichte herunter zu gehen.

Wenn man ohne größere Aktivitäten eine Gewichtsreduktion wünscht, dann sollte der Hund oder die Katze regelmäßig gewogen werden.

abnehmen mit wiegen

Terrier auf der Waage

Schnell abnehmen – gesund abnehmen

Ich persönlich bevorzuge eine langsame Gewichtsreduktion. Es ist gesünder und der Körper wird nicht überfordert. Dazu kommt der Punkt, dass eine gesunde und damit langsamere Abnahme deutlich weniger zu einem demotivierenden Stagnieren und darüber zu einem JoJo – Effekt führt.

Dieses Phänomen gibt es tatsächlich auch bei Hunden und Katzen. Es ist kein rein menschliches Problem, auch wenn hier eher der Mensch demotiviert wird und der Hund den Jo-Jo – Effekt hat.

Lennox soll nicht ganz zwei Kilogramm abnehmen. Mit der schnellen Abnahme von 2% wären wir in 7 Wochen fertig. Mit der Abnahme von einem Prozent in der Woche dauert es halt 14 Wochen. Die zwei Prozent sind 274g in der Wochen und mit einem  Prozent sind es 137g. Wenn wir also irgendwo dazwischen Liegen ist es super.

Diät im Diätplan

Für manche Menschen ist es einfacher, wenn Sie einen Plan haben, an dem Sie sich orientieren können. Da kann ich natürlich immer wieder wunderbar helfen. Wenn Sie schon einen gewissen Plan im Kopf haben, kann ich Sie vielleicht mit einem Coaching unterstützen, damit Sie das Ziel erreichen und sich nicht in Selbstzweifeln verlieren. Ich stehen an der Seitenlinie und feuere Sie an. Ich stelle Ihnen einen Abnehmkurve zur Verfügung, schau mir die Fütterung und die Bewegung an – wenn es sein muss, werden diese angepasst – und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch kleine Belohnungen, wenn ein Ziel erreicht wurde ….

Wenn Sie allerdings so gar nicht wissen, wo Sie beginnen sollen, dann empfehle ich Ihnen eher eine Beratung. Hier lege ich sozusagen Ihr Wunschziel fest und plane die Fütterung ihres Tieres, dass einen moderate Abnahme möglich ist. Dieses geht mit den Daten der bisherigen Fütterung und Bewegung, welche sie mir als ein 7 – Tage – Protokoll zukommen lassen müssten. Keine Angst es wird so geplant, dass die Fütterung weiterhin recht einfach ist und sie müssen nicht auf Leckerchen verzichten. Ich mag es ja auch meinen Hund zu verwöhnen, deswegen rechne ich diese mit ein. Sie bekommen alle Unterlagen, die Sie benötigen. Wenn Sie dann einen Wege gefunden haben, können wir gemeinsam ins Coaching wechseln.

Den Tierarzt mit ins Boot nehmen?

Wenn der Tierarzt Sie nicht gerade darauf hingewiesen hat, dass Ihr Hund abnehmen muss, dann kann es manchmal sinnvoll sein.

Es gibt Erkrankungen, welche behandelt werden müssen. Hier spielen oft die Hormone eine wichtige Rolle. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann man mit der Fütterung nicht wegzaubern. Aber mit der richtigen Medikation kann man die Folgen, wie zum Beispiel das Übergewicht angehen.

Ein Blutbild kann gerade am Anfang einer Diät nützlich sein. Selbst wenn dort keine Auffälligkeiten zu finden sein sollten, kann man es vielleicht nutzen, um es am Ende zu vergleichen. Häufig sieht man eine positive Veränderung, auch wenn Blutbilder nur eine Momentaufnahme sind.

Ist das Gewicht und vielleicht ein dicker Körper wirklich vom Fett oder ist es vielleicht etwas schlimmeres? Hier würde ich an Tumore denken, die erst mal „Dicker“ machen können, bevor man dann an anderen Stellen abnimmt.

Bei Gelenkbeschwerden muss man anders rangehen, weil eine übermäßige Bewegung eventuell schmerzhaft ist. Auch da kann der Tierarzt das Vorhaben unterstützen.

Ein aus den Fugen geratenes Darmbiom benötigt vielleicht auch mehr als man mit Ernährung unterstützen kann. Obwohl wir da schon sehr viel unterstützen können.

Viele Erkrankungen stellen dann andere Ansprüche an eine Diät. Leber mag dann weniger Fett, Niere eventuell weniger Proteine und Phosphor. Muskeln wiederum mögen Proteine.

Man darf den Körper auch nicht zu sehr mit dem Abnehmen belasten, weil das kann auch echt bös nach hinten losgehen.

Also ja, ich bin immer dafür – je nach Grad des Übergewichts – auch den Tierarzt mit ins Boot zu nehmen.

Tipps zum Abnehmen

Oder wie gehe ich gerade selbst beim Terrier vor. 

Abnehmen Startgewicht

Unser Startgewicht

Mein Zielgewicht habe ich erst einmal bei 12kg angesetzt. Lennox ist tatsächlich vom Körperbau an sich tatsächlich etwas bullig. Übernommen haben wir ihn als reinrassigen Jack Russell Terrier. Schon bei der ersten Begegnung stellten wir fest, dass Lennox alles ist, aber kein reinrassiger Jacky. Mit dem Ende des Wachstums zeigte er immer bulligere Züge und wurde wirklich kräftig in der Statur

Dies macht es aber auch nicht einfach, das ideale Gewicht zu ermitteln. Er war seit ich mich erinnern kann immer über zehn Kilogramm schwer. Wir haben uns bei der Rasse für Jack Russell – Foxterrier – mit was bulligem – Mix entschieden, weil es von den beiden Rassen recht viele Ähnlichkeiten gibt.

Ob wir nach dem erreichen der 12kg weiter nach unten gehen, muss ich mir dann anschauen. Es macht dann Sinn, die Statur zu bewerten.

Montags ist Wiegetag

Eigentlich ist der beste Tag, sich oder sein Tier zu wiegen, der Mittwoch. Aber da ist bei mir immer etwas mehr Action, so das es nicht in meinen Zeitplan passt, den Hund vor der ersten Fütterung zu wiegen. Also nehmen wir den Montag. In den nächsten Wochen wird dieses Wiegen also zu einem Ritual werden. Wir haben eine Hundewaage, das macht es einfacher.

Ein leichter Hund kann auf den Arm genommen werden und dann das eigene Gewicht abgezogen ergibt das Hundegewicht. Bei größeren Hunde kann der Weg in den Fachhandel oder zum Tierarzt gefunden werden und dort die Waage schnell einmal genutzt werden.

Gerne können Sie – so Sie bei uns in der Nähe wohnen – einen Termin zum wiegen vereinbaren. Dieses macht besonders Sinn, wenn Sie gern ein Coaching oder einer Beratung nutzen würden.

Wichtig ist an dieser Stelle die Regelmäßigkeit und das sollte mit Tag und Uhrzeit passen. Es muss nicht auf die Minute sein, aber eben auch nicht das einmal am Vormittag und das andere mal am Abend.

Messen oder nicht messen

Ich werde meinen Zwerg auch noch vermessen. Dies fiel mir tatsächlich gerade ein, wie ich hier tippe, dass ich das noch nicht gemacht habe. Genauso wie Vorher – Nachher – Fotos, welche ich auch noch machen werde. 

Natürlich kann man es am Geschirr erkennen, ob Umfang verloren geht, denn dann wird das Geschirr zu groß. Aber wenn man es ganz genau wissen möchte, macht sollte man messen.

Wichtig ist hier ebenfalls, dass man immer möglichst am selben Tag zur selben Zeit etwa misst.

Plan oder nicht Plan das ist hier die Frage

Ich lege ab heute (16. August 2021) einen Zettel in die Küche. Dort kann mein Mann und ich dann eintragen, was der Hund bekommt. Ja ich habe tatsächlich eine Feinwaage dazu gestellt, denn schätzen ist immer etwas schwer. So bekomme ich einen Überblick, was nun tatsächlich alles in den Hund verschwindet. Ich glaube, dass es nicht nur mir so geht, dass dieser Überblick gern eimal fehlt.

Mit diesen Werten werde ich dann nächste Woche – im Moment trauert und mäkelt der Hund eh noch etwas, was mir vielleicht zu gut kommt – entsprechend auswerten und berechnen. Mit dieser Auswertung kann ich dann schauen, was wo wie verändert wird. Also tue ich im Grund nichts anderes, wie ich es für Sie im Ernährungscoaching oder der Ernährungsberatung auch tuen würde.

In wie weit ich nach einem Plan füttern muss, wird sich tatsächlich eben erst in den nächsten Wochen zeigen. Ich mag es einfach und natürlich soll es abwechslungsreich und ausgewogen bleiben.

Gassi und mehr

Jetzt wo ich nicht mehr doppelt Gassi gehen muss, habe ich auch die Zeit, mit Lennox größere Runden zu drehen. Zur Zeit muss ich den Zwerg immer noch etwas motivieren, denn er ist zum Stubenhocker mutiert. Lange Zeit war ja ja maximal bis zur Wiese gegangen und hat dann den Rückweg angetreten. Inzwischen wandern wir wieder kleine Runden und diese sind dann gern mal zwischen anderthalb und fünf Kilometer lang. Die Zeiten sind dabei sehr gemütlich. Wichtig ist mir, das überhaupt wieder gelaufen wird.

Je nach Wetterlage wird das Bällchen mitgenommen. Lennox liebt es mit den Ball zu spielen und diesen zu jagen. Das bringt dann mal etwas Speed in die Bewegung. Da er mit seinen fast 14 Jahren auch schon das eine oder anderen Problem hat, geht Speed natürlich nicht so lange. Aber das macht erst einmal nichts, der Puls geht schon ordentlich hoch und macht Party.

Wir wohnen ja im Rheingau Taunus Kreis. Das bedeutet kleinen Hügel und Berge. Das tut auch gut und hilft ungemein, selbst wenn man gemütlich spazieren geht. Wenn das Wetter es hergibt, gibt es wieder einmal in der Woche mindestens eine Wanderung.

An dieser Stelle muss man – wie bei uns Menschen – darauf hinweisen, dass Muskeln mehr wiegen als Fett. Für viele ist es demotivierend, wenn der Hund auf der Waage nicht abnimmt. Manchmal hilft es dann vor dem Start den Hund auch zu vermessen. Denn dann bekommt man mit den Umfang eventuell heraus, ob es dort eine Reduktion gibt. Auch Vorher – Nachher – Fotos können helfen, den Hund und seine Veränderungen zu bewerten.

Worauf werde ich noch achten?

Ich werde neben der normalen Fütterung eine 4 wöchige Kur mit Kräutern geben. Ich nutze hier die Kräuter der Firma Krauterie und dort die Stoffwechselkräuter  (Werbung, Affiliate). Sie sind auf die Organe schön abgestimmt und sind in einer sehr guten Qualität.

Stressredunktion ist bei uns auch noch einmal sehr wichtig. Wenn hier der Alltag wieder etwas Einzug gehalten hat, wird sich das Thema von selbst regulieren. Bis dahin muss ich schauen, dass der Terrier genügend Ruhe und Schlaf bekommt. Dies sollte dann auch den Magen wieder beruhigen. Im Moment habe ich etwas das Gefühl, dass es ihm von diesem nicht ganz so gut geht. Er leidet unter einen chronischen Gastritis und die könnte in Situationen wie diesen wieder aufbrechen.

Angepasste Bewegung zum Wohl der Gelenke. Mit fast 14 Jahren und einem leichten Übergewicht sind die Gelenke natürlich belastet. Einige Arthrosen haben wir schon seit ein paar Jahren. Immer wieder mal Probleme mit der Bizepssehne die sich entzündet. Seine Lipome sind natürlich auch nicht schön, auch wenn sie offensichtlich eigentlich nicht stören, aber wer weiß das schon. Im Frühjahr – beim jährlichen Check up – kamen dann noch Problemchen mit dem Herzen dazu. Alles sind also Gründe etwas abzunehmen. Aber man sollte halt auch nicht zu viel auf einmal wollen und gemütlich angehen.

Wir müssen auch erst …

  • unseren Weg finden
  • das richtige Mass zwischen Futter, Bewegung und Entspannung finden
  • uns an die neue Situation mit einem Hund weniger gewöhnen

Ich werde jede Woche ein kurzes Update posten, damit Sie sehen können, was geschieht.

Fazit zum Übergewicht

Wir Menschen und unsere Tiere sind uns gar nicht so unähnlich. Häufig ist es ja tatsächlich so, dass Herrchen oder Frauchen auch ein wenige zu viel Gewicht mit sich herumträgt.

Hier empfiehlt es sich durchaus, dass man diese Weg gemeinsam geht und Mensch mit Hund gemeinsam das Gewicht reduziert. Geteiltes Leid ist halbes Leid und auch der Hund kann Motivation geben.

Seid nicht zu verbissen. Denn auch schummeln gehört zu einer Diät. Es gibt nichts schlimmeres, als immer nur Verzicht zu leben. Am darf auch mal „schlemmen“. In Massen und im Rahmen, darf man Sündigen. Immer nur Diät, kann den Stoffwechsel verlangsamen und das wollen wir auch nicht.

Nehmt euch einen Tag in der Woche und gebt dem Körper – Tier wie Mensch – genügen Nährstoffe und Energie. Dieser Tag hat viele Namen. Cheatday, Refilday, Auffülltag und noch einige andere. Im Grunde meinen alle das selbe. Aber Cheatday ist der Begriff den ich gern  verwende, der aber auch am meisten negativ belastet ist. Man geht davon aus, dass man das Energiedefizit der Woche wieder kaputt macht. Also nein das soll es natürlich nicht. Das Wochendefizit sollte schon stimmen. Aber mal was leckeres für Mensch und Tier, darf es dann doch sein. Also mal ein Kuchen oder eine Eis und für den Hund vielleicht mal ein Trockenfleisch oder eine Kartoffel mehr sind dann nicht schlimm.

Disziplin ist trotzdem gefragt und an die sollte man sich schon halten, wenn man Erfolg haben möchte. Dennoch geht nichts von heut auf morgen und es braucht auch etwas Geduld.

Wenn Ihr euch mit einem Weg oder einer Diät nicht wohlfühlen, dann bringt es nichts, genauso wie die meisten im Handel erhältlichen Diätfuttermittel vom Energiewert nicht geeignet sind, im Vergleich zu einem guten Futtermittel in reduzierter Ration oder gar selbstgemachte Rationen.

Wenn Ihr nicht genau wisst, wir ihr vorgehen soll oder wie es mit dem Bedarf angestellt werden soll, dann kontaktiert mich und wir schauen gemeinsam nach dem passenden Weg, egal welches Fütterungskonzept oder Fütterungsart. Es gibt kein Schwarz oder weiß. Wichtig ist, dass Ihr euch wohlfühlen und es in euer Leben passt. Der Hund muss es fressen und sollte möglichst kein Hungergefühl mehr haben. Es sollte abwechslungsreich, nahrhaft und gesund sein. Es muss im Zweifel mehrfach angepasst werden, bis es passt. Es gibt halt viele Wege nach Rom und Rom wurde nicht in einer Nacht erbaut.

Natürlich motivieren schnelle Erfolge, aber man wird umso demotivierter, wenn es stagniert. Also lieber langsam und gesund abnehmen. Sie schaffen das, genauso wie wir es schaffen werden. Ich glaube ganz fest daran und ich helfe Ihnen gerne auf dem Weg zum glücklichen Tier mit einem normalen Gewicht.

Über den Autor

Daniela administrator

Jahrgang 1974 Ausbildungen zum: - THP - Tiertherapeut - Naturheilkundeberater - Bachblütenberater - Ernährungsberater Hund und Katze Ansprechpartner für: - Thermomix - Emmi Ultrasonic (EmmiPet, EmmiDent, EmmiSkin - AniFit.

    Daniela Schurig - Ernährungsberatung / Ernährungsoaching
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