Handwerk & Erdung | Nadelbinden, Weben & mehr

Manche Dinge entstehen nicht in Eile.
Sondern Masche für Masche, Knoten für Knoten, Reihe für Reihe.

Als Handwerk & Erdung

Es bedeutet für mich weit mehr als Kreativität.
Sie ist Ruhe, Erdung und Verbindung – mit alten Techniken, mit Materialien und oft auch mit mir selbst.

In einer Welt, die immer schneller wird, dürfen unsere Hände uns manchmal wieder zurück zu uns führen.

Handwerk & Erdung

Meine Arbeiten in dieser Richtung verbinden oft das Moderne und Traditionelle miteinander.

Zu den Modernen gehören unter anderem:

– Häkeln
– Stricken
– Sticken
– Nähen

ebenso wie alte und ursprüngliche Techniken wie:

– Nadelbinden
– Weben (Brettchenweben, Kammweben und Litzenweben)
– verschiedene Formen des Knüpfens – vom klassischen Arbeiten mit feinen Fäden über Makramee bis hin zu Paracord-Techniken
– Filzen und Spinnen
– Schmuckgestaltung mit Glasperlen, Drahtkunst wie Wikingerstricken, Perlenarbeiten und Polymer Clay

Oft ist es auch der Weg von der Rohwolle bis zum fertigen Stück, der all diese Dinge miteinander verbindet.

 

Handwerk Erdung

Alte & traditionelle Techniken

Viele meiner Inspirationen finde ich als Yrsa Bjønsdottir auf Märkten und in Lagern. Dort begegnen mir alte Techniken nicht nur als Hobby, sondern als gelebte Geschichte und Verbindung zu früheren Zeiten.

Von dort aus begann auch meine Reise tiefer in die Welt der traditionellen Herstellung. Über Bücher, Gespräche, Verkaufsplattformen und das Internet habe ich immer mehr Informationen, Techniken und Anleitungen entdeckt.

So lernte ich beispielsweise, wie aus Rohwolle Schritt für Schritt ein fertiges Garn entsteht. Begonnen habe ich mit einer einfachen Handspindel. Später zog ein etwas moderneres Spinnrad bei mir ein, das besonders bei größeren Mengen unterstützt.

Gerade das Spinnen trägt für mich eine besondere Ruhe in sich. Die gleichmäßigen Bewegungen helfen meinem neurodivergenten Gehirn dabei, sich zu sortieren und zur Ruhe zu kommen.

Auch das Nadelbinden gehört zu den alten Handarbeitstechniken, die mich sofort fasziniert haben. Die Arbeit mit nur einer Nadel und einzelnen Schlaufen wirkt zunächst schlicht, eröffnet aber eine erstaunliche Vielfalt an Möglichkeiten. Am Ende sieht es aus wie eine moderne Häkel- oder Stricktechnik.

Ebenso spannend finde ich die Entwicklung alter Sticktechniken. Kreuzsticharbeiten gehören heute zu den bekanntesten Formen der Stickerei, entstanden jedoch erst später. Frühere textile Arbeiten wurden häufig mit einfachen Zierstichen veredelt, die Kleidung und Stoffe schmückten und gleichzeitig stabilisierten.

Die Herstellung von Glasperlen als traditionelle Kunst fasziniert mich ebenfalls sehr. An das Arbeiten mit offenem Feuer habe ich mich bisher allerdings noch nicht herangetraut, da hier ein höheres Verletzungsrisiko besteht. Deshalb arbeite ich bisher lieber mit bereits gefertigten Glasperlen weiter.

Drahtkunst hingegen begleitet mich schon länger. Besonders das sogenannte Wikingerstricken war für mich überraschend leicht zu erlernen und verbindet traditionelle Schmuckgestaltung mit einer ruhigen, wiederholenden Arbeitsweise.

Auch das Weben gehört zu den ältesten Handarbeitstechniken überhaupt. Brettchenweben zählt dabei zu den historischen Formen, aus denen sich später Techniken wie Kammweben oder Litzenweben entwickelten. Gerade diese wiederholenden Bewegungsabläufe haben für mich eine stark regulierende und beruhigende Wirkung.

In die Richtung Draht und Weben fällt auch das Knüpfen und Konten. In der Moderne ist es als Makramee bekannt.

Moderne Handarbeitstechniken

Viele moderne Herstellungsarten haben mich bereits früh begleitet. Häkeln, Stricken und Nähen gehörten teilweise schon in der Schule – Nadelunterricht und Arbeitsgemeinschaften – dazu und erleben heute wieder eine wachsende Beliebtheit.

Häkeln biete heute beinahe noch mehr Möglichkeiten als Stricken und nähen zusammen. Gerade mit dem Mosaikhäkeln gibt es eine mehr als interessante Möglichkeit etwas wundervolles zu erschaffen.

Häkeln Handwerk

Polymer Clay, Wachs, Epoxidharz oder andere Gießmassen sind in der heutigen Zeit auf dem Hobbymarkt ebenso nicht mehr wegzudenken. Sei es als Deko (Kerzen und Figuren), als Schmuck oder Orakelzubehör (Würfel, Runensteine oder ähnliches), sind diese Materialien sehr vielseitig einzusetzen.

Gerade in einer zunehmend digitalen Welt sehnen sich viele Menschen wieder nach Arbeiten mit den Händen, nach echten Materialien und nach sichtbaren Ergebnissen.

Auch moderne Techniken dürfen dabei kreativ, ruhig und verbindend sein. Oft ergänzen sich alte und neue Techniken ganz selbstverständlich miteinander.

Arbeiten mit den Händen & Meditation

Viele dieser Techniken tragen eine ruhige, fast meditative Qualität in sich.

Wiederholende Bewegungen, Muster und das Arbeiten mit den Händen können helfen, den Geist zu beruhigen und wieder mehr im Moment anzukommen.

Dabei geht es nicht um Perfektion – sondern um Ausdruck, Gefühl und die Freude am Erschaffen.

Es darf langsam sein.
Sie darf unperfekt sein.
Und manchmal darf sie einfach nur ein sicherer Ort sein.

Auf den folgenden Seiten oder auf Facebook findest du Einblicke in einzelne Techniken, Projekte und Inspirationen aus meiner Werkstatt.

Still. Echt. Von Hand geschaffen.

Daniela Schurig