Der Hund der nicht abnehmen wollte …

VonDaniela

Der Hund der nicht abnehmen wollte …

Manchmal frage ich mich, ob ich so falsch rechne oder messe. Ob mein Blick total schief ist. Oder ob mein Hund bereits sein optimales Gewicht hat. Eine Grund warum der Zwerg wieder 200g zugenommen hat, ist eigentlich nicht zu finden.

Wir haben das Futter ziemlich genau protokoliert und gewogen. Gut er war mit 10% über den Wochenbedarf.  Aber es gab deutlich mehr Bewegung und der Hund läuft wirklich gut mit und ist auch wirklich lieber unterwegs. Der Mann hält sich an die Vorgaben und es gibt nicht mehr so viel nebenher. Allein am Sonntag hatten wir eine Wanderung von fast sechs Kilometer. Auch unter der Woche sind wir mehr gelaufen.

Ich bin mit meinem Latein am Ende …

Der Hund nimmt nicht ab, trotzt Diät – was ist der Grund

Die Statur meines Hundes hat sich verändert. Seine Bauchlinie ist deutlich ausgeprägter. Auch die Taille zeigt sich langsam. messtechnisch wird dieses bestätigt. Doch auf der Waage waren es wieder 200g mehr. Die Gründe können wirklich vielfältig sein.

Im Moment glaube ich wirklich fast, dass es sich um den Wandel von Fett zu Muskeln handelt. So viel Übergewicht hatten wir ja nun auch nicht. Muskeln sind schwerer. Die Muskulatur ist deutlich erkennbar, was es vorher noch nicht war. Das Geschirr bekommt Luft und liegt nicht mehr so eng an. Seine Lipome zeigen sich an einige Stellen deutlicher.

All das zeigt, dass sich was verändert. eben nur nicht auf er Waage. Wir schwanken immer um diese 200g rauf und runter. Es ist einfach schwer zu ertragen.

Der Hund nimmt nicht ab trotzt Diät

Zwischendrin hatte ich das Gefühl, dass mein Hund wirklich noch Hunger hat. Deswegen hat er allerdings nicht mehr bekommen. Aber ich möchte auch nicht, dass der Hund wieder ein einen Hungerstoffwechsel kippt. Was eigentlich nicht passieren sollte, denn er bekommt ausreichend Futter. Dennoch werde ich nun Futterzellulose in die Haupt Hauptration hinzufügen. Es füllt den Magen und gibt darüber ein Sättigungsgefühl. Abgewogenen und rationierte Leckerli war ja nur ein mäßiger Erfolg.

Hat der Hund wirklich Übergewicht?

Bei uns sollten ja nur 1,5 – 2kg runter. Was ja nicht geschieht. Inzwischen sieht man zwar Veränderungen. Das Gewicht bleibt aber identisch.

Nun stellt sich da die Frage? War das gefühlt Übergewicht wirklich Übergewicht? Natürlich verwandelt sich irgendwann Fett in Muskeln, aber das ist auch nicht ungewöhnlich. Auch ein normal gewichtiger oder untergewichtiger Mensch verwandelt sich in der Statur, wenn er mehr Sport macht. Manchmal geht es auch bei denen auf der Waage rauf und runter. Manchmal gewollt, manchmal nicht.

Zwerg muss ja bald wieder zum Tierarzt. Da können wir noch einmal über das Gewicht sprechen. Bis da hin versuchen wir weiterhin unser bestes. Mehr könne wir nicht tun.

Grund Hund nimmt nicht an trotz Diät

Wandern ist inzwischen zu seiner Leidenschaft geworden

Fehler in der Diät?

Ich habe ja schon häufiger in den letzten Wochen berichtet, wo Fehlerquellen versteckt sind. Sei es zu wenig Futter (Hungermodus) oder zu wenig Bewegung. Aber auch über die Rationsrechnungen und Pläne und die Leckerlis.

Ja es gibt Sie diese Fehler. Man muss aber immer wieder auch reflektieren. Das mache ich im Grunde genommen jeden Montag nach der Waage. In vielen Bereichen – auch bei uns Menschen – finden sich dann „Ausreden“.

Sport und Bewegung geht wegen des Alters nicht oder weil die Gelenke kaputt sind. Ja solche Einschränkungen machen es schwierig, aber eigentlich nicht unmöglich. Aquagymnastik, Schwimmen und Unterwasserlaufband (bei den Hunden) sind da nützliche und sehr gute Alternativen. Weil das Wasser einen trägt und damit die Belastung durch das Gewicht reduziert und zum anderen den Aufbau von Muskeln durch den Wasserwiderstand fördert.

Das Esser / Futter genau aufschreiben und tracken. Nicht selten kommt dann die Aussage:

aber ich esse / füttere doch schon so wenig

Dies ist natürlich meist nicht richtig, denn viele versteckte Kalorien werden einfach vergessen. Sei es das Öl, welches hinzugefügt wird. Oder der Sirup im Wasser für uns Menschen, weil es sonst so langweilig schmeckt. Bei den Hunden ist es dann mal das Knabberstängchen, was vergessen wurde.

Fehler in der Diät Grund vergessen

Was man sich aufschreibt kann man nicht vergessen.

Damit das nicht vergesse wird, sollte man sich immer Notizen zu seinen Rezepten machen und entweder die Zutaten einzeln t tracken oder es in einen Rechner eingeben und die Komplettesten für die Ration übernehmen. Es gibt bestimmt noch anderen Rechner, dieser ist in teilen halt kostenpflichtig, aber auch einer sehr einfach zu bedienender Rechner.

Dieser kann auch gut funktionieren, wenn man für den Hund selbst kocht.

Alternativ, kann man sich die Daten auch alle einzeln aus dem Bundeslebensmittelschlüssel holen und von Hand rechnen. Eine Tabellenkalkulation ist schnell erstellt und mit einfachen Formeln kann man dort auch rechne lassen.

Fehler in einer Diät lassen sich also vermeiden, wenn man konsequent ist. Aber genau dort liegt auch bei uns ein weiteres Problem für das „Übergewicht“. In der Konsequenz hat mein Mann noch Nachholbedarf. Der Hund weiß das ganz genau und geht entsprechend häufiger zu meinem Mann und „nervt“ diesen. So fällt auch deutlich häufiger Käse und Würstchen aus dem Kühlschrank, welche sich über die Woche läppern. Wenn dann die rationierten Stücke aus sind, geht es mit Trockenfleisch, Stängchen mit Trockenfleisch und selbiges in Stücken weiter.

Mir sind dann meist die Hände gebunden, weil ich es erst bemerke, wenn es schon zu spät ist. Ich kann es dann nur in die Datenbank eintragen und schauen, was ich noch machen kann, um diese Fehler in der Diät wieder auszubügeln.

Was mich die letze Woche in Bezug auf Futter und Fehler in der Diät noch so bewegt hat.

Im Grunde hatte es wenig mit der Fütterung und der Diät zu tun, als mit funktionalen Leckerchen. Diese sind ja bereits in allen Bereichen der Fütterung eingezogen. Die einen sollen sogar beim Abnehmen helfen. Ich frage mich zwar wie, aber das lassen wir jetzt einmal so stehen.

Ein Hund in einer Diät ist nervös, sucht nach Futter und ist etwas ungnädig. Meine kleine Empfehlung – es war auf Facebook, wo auch sonst – mal zu schauen, wie es mit der Fütterungsmenge und Energie aussieht, wurde abgeschmettert. Ebenso wie, dass ein Leckerchen für die Entspannung nur ein Helfer sein kann, aber meist keine Lösung. Auch das wurde weggewischt. Dafür wurde ein Trainingsprogramm empfohlen, mit welchem man die Hund in zwei Tage zu einem entspannten Begleichen an der Leine machen kann.

Ist natürlich super, einen ohnehin schon gestressten Hund noch mehr zu stressen und unter einen gewissen Druck zu setzen. Hauptsache, der Hund ist entspannt an der Leine. Alles andere ist dann ja nebensächlich. Auch die Fütterung des Hundes.

Auch interessant ist die Geschichte mit:

Ich füttere … davon bekommt mein Hund Blähungen. Gut ich füttere es erst zwei Tage weiß aber nicht, ob ich dabei bleiben möchte. 

In einer untergeordneten Antwort war dann noch das zu finden:

Er hat einige Allergien und ist magenempfindlich.

Auf die Frage welche Allergien und die Ursache für die Magenempfindlichkeit kam dann:

Ich kenne seine Allergien und das mit dem Magen hat er seit einem Antibiotikum vor zwei Jahren.

Sollte ich erwähnen, dass es unnötig ist, auf die möglichen Schritte und Möglichkeiten hinzuweisen? Nein warum sollte man sich auf mit dem Thema beschäftigen, Futter doch einfach das Futter weiter, dass ist normal, weil neue Bestandteile in dem Futter und man muss sich erst daran gewöhnen.

Nein Blähungen sind nicht normal. Blähungen sind gern ein Symptom. Besonders dann wenn dem Futter Prebiotika (Präbiotika) zugesetzt sind. Gerade nach einem Antibiotikum, auch wenn es schon einige Zeit zurückliegt und wenn es danach zu Magen – Darm – Problemen kommt, sollte man genauer auf dieses Symptom genauer schauen. Denn es ist meist ein Indiz für ein nicht intaktes Darmbiom.

Dieses ist auch für das Immunsystem zuständig und hat einen Einfluss auf Unverträglichkeiten. Leaky Gut zeigt sich gern mit Unverträglichkeiten. Im späteren Verlauf kommt es zu chronischen Entzündungen im Darm (wo es sich auf den Dünn- wie auch den Dickdarm ausbreiten kann) und im weiteren Verlauf zu Problemen mit der Leber führen kann.

„Hund nimmt nicht ab trotzt Diät“ auch hier kann eine Dysbiose die Ursache sein. Denn die Wissenschaft hat bei uns Menschen festgestellt, dass es einen Zusammenhang mit den Darmbakterien und unserem Gewicht gibt.

Natürlich wird noch Menschen – die dieses in meinen Augen sehr schlechtes Futter – füttern empfohlen es weiter zu füttern, weil sich der Körper daran gewöhnt. Ein Futtermittel, dass auch gefühlt hunderten Heilpflanzen bis hin zu einem natürlichen Schmerzmittel, welches mit Magenschutz gegeben werden sollte, weil es sonst zu Magenproblemen führen kann, enthält. Im Grunde enthält das Futter für alle organischen Bereiche ein Mittel. Klar wenn man es lange genug füttert, werden genau diese Dinge eine Wirkung entfalten und das Problem beheben. Aber man verbaut sich total viel, wenn man mal auf diese Mittel wirklich angewiesen wäre. Eine dauerhafte Fütterung ist dort absoluter Mist.

Sollte ich wirklich immer wieder Zeit aufwenden, um Menschen kostenlos Tipps zu geben?

Machmal schreibe ich lange und sehr detaillierte Erklärungen, um Sie dann wieder zu löschen, weil ich keine Lust auf Diskussionen habe. Ja viele Menschen sind einfach nur Vertreter und wollen verkaufen oder füttern dieses Futter und sind tief überzeugt.

Ihnen fehlt manchmal das Wissen über die Zusammenhänge. Es ist nichts schlimmes, dafür gibt es ja die unabhängigen Berater und Coaches. Wir haben das Wissen und wir können die Zusammenhänge erklären. Zwar haben wir Berater auch die gleichen Probleme und sind auch nur Menschen, denen das eine oder andere auf die Füsse fällt. Aber meist wissen wir, von was wir reden.

Ich kann eine Futtermittel mit ruhigem Gewissen empfehlen, in den Yucca enthalten ist und schon gar nicht für einen Hund der Probleme mit dem Magen hat.

Ich kann auch keine Leckerchen empfehlen, die auf das „Nervensystem“ beruhigend wirken sollen, weil der Hund nicht mit ausreichend Energie versorgt wird und nach fressbaren sucht und nervös ist.

Allerdings mag ich auch nicht immer meine Zeit für kostenlose Hilfe opfern, wenn ich dann gegen Windmühlen reden muss, weil jemand meint, dass das Futter toll ist. Das der Hund dank einzigartigen mineralischen Gleichgewicht super versorgt wird und es gegen alles hilft und von jedem Hund vertragen wird.

Es gibt nicht das Futter für jeden Hund. Wenn euer Hund eine Allergie hat, dann fragt doch bitte nicht pauschal nach Füttrungsemfpehlungen und schon gar nicht ohne zu sagen, welche Dinge so gar nicht vertragen werden.

Hund nimmt nicht ab: trotz Diät, dann braucht es nicht das nächste Futtermittel dann braucht es eine genaue Analyse wo es hängt.

Beides braucht eine ordentliche diagnostische Abklärung. Zum Beispiel mit einen Bluttest auf die Globuline oder einem Kottest für das Biom.

Ich kann es wirklich nicht nachvollziehen, dass man auf biegen und brechen ein neues Futtermittel sucht – und dann noch ein Trockenfutter – welches der Hund möglichst vertragen soll. Es gibt so viele Möglichkeiten, die man machen kann um erst einmal zu schauen, wo es hängt und dem Tier nachhaltig zu helfen. Warum muss man eigentlich immer den Weg suchen, der auf den Ersten Blick einfach ist – aber im schlimmsten Fall am Ende dafür sorgt, dass nichts mehr vertragen wird und weil der Körper nichts mehr verträgt auch keine Nährstoffe mehr resorbieren kann und damit in den Hungerstoffwechsel geht.

Diäten – egal ob zur Abnahme oder bei gesundheitlichen Problemen – sind ein Kreislauf. Sie sollen den Körper unterstützen und nicht noch mehr schädigen. Bei uns Menschen achten wir auf so viele Dinge. Ja auch da gibt es viele Strömungen und eine ist besser als die andere, aber dort achten wir darauf, ob es uns oder unseren Familien gut tut. Warum schaffen wir das nicht bei unseren Hunde und Katzen? Sie sind uns genauso ausgeliefert wir unsere Kinder.

Hunde und Katzen könne uns nicht sagen, ob es ihnen gut geht oder ob sie neben den abgehenden Winden auch Schmerzen haben. Sie verstecken ihre Schmerzen, bis es nicht mehr anders geht. Wenn wir sie Wahrnehmen, dann leiden unsere Tiere bereits richtig.

Also wenn ich Blähungen haben, dass drückt und ziept es immer im Darm. Und das auch, wenn ich eben ein blähendes Lebensmittel gegessen habe. Das esse ich dann aber auch nicht dauerhaft und täglich und warte darauf, dass sich mein Körper daran gewöhnt hat und ich nicht mehr mit Blähungen reagiere. Mal davon ab, dass es dann auch einen sehr einseitige Ernährung wäre, so wie es viele Haustieren zugemutet wird. Auch das ist eigentlich ein Fehler. Dies kann ebenfalls zu Übergewischt führen und auch dazu, das der Hund nicht abnimmt. Ein Grund das unsere Hunde erkranken oder zu Gewichtsproblemen leiden kann eben die Einzeitige Ernährung mit einem ungeeigneten Futtermitteln sein.

Schauen wir mal was mein Hund: nimmt nicht ab trotz Diät auf der nächsten Waage veranstaltet. Er fährt am Wochenende nur mit Herrchen weg. Da kann ich nichts kontrollieren. Es wird also spannend werden.

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Über den Autor

Daniela administrator

Jahrgang 1974 Ausbildungen zum: - THP - Tiertherapeut - Naturheilkundeberater - Bachblütenberater - Ernährungsberater Hund und Katze Ansprechpartner für: - Thermomix - Emmi Ultrasonic (EmmiPet, EmmiDent, EmmiSkin - AniFit.

    Daniela Schurig - Ernährungsberatung / Ernährungsoaching
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